Attribute


Besonderheiten
salzverträglich, ausläuferbildend, sehr gesund, winterhart
Blatt
unpaarig gefiedert
Blüte
einfach
Blütenfarbe
dunkelrosa
Blütenform
schalenförmig
Blütengröße
mittel (5-10cm)
Blütezeit
Juni - Oktober
Boden
anspruchslos, sandig bis humos, sauer bis schwach alkalisch
Duftstärke
3
Fruchtschmuck
ja
Heimisch
nein
Herbstfärbung
nein
Laub
laubabwerfend
Laubfarbe
sehr gesund, glänzend
Nahrung für Insekten
ja
Pflanzenbedarf
3 pro Meter; 3-5 pro m²
Salzverträglich
ja
Standort
Sonne bis Halbschatten
Verwendung
Heckenpflanze, Wallbepflanzung
Windverträglich
ja
Winterhärte
Z5 | -28,8 bis -23,4 °C
Wuchs
straff aufrecht in jungen Jahren, bogig überhängend im Alter
Wuchsbreite
80 - 100 cm
Wuchsgeschwindigkeit
10 - 30 cm/Jahr
Wuchshöhe
120 - 150 cm
Wurzelsystem
Tiefwurzler

Apfelrose / Kartoffelrose / Hagebutte

Rosa rugosa

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Beschreibung:


Die Apfelrose - auch bekannt als Kartoffelrose, Sylter Rose oder Hagebutte - ist eine der widerstandsfähigsten und gesündesten Pflanzen. Sie wächst auf den schwierigsten Böden, stört sich nicht an Salzluft oder starkem Wind, sie verträgt Trockenheit, Hitze und extreme Kälte. Lediglich Licht braucht (bot.) Rosa rugosa, um sich zu voller Pracht zu entwickeln. Der herrliche Wildrosenduft der Blüten ist unabhängig von der Blütenfarbe. Ob weiße, rosa oder purpurfarbene Blüten - sie alle tragen den unverwechselbaren Duft, der dieser Art so unverwechselbar macht. Dank der ledrig-runzeligen Blätter ist diese überaus gesunde Rosenart zudem widerstandsfähig gegen Schädlinge und bei anderen Rosen vorkommende Pilzerkrankungen.

Herkunft

Die Apfelrose ist eine Wildrose, die auch unter den Namen Kartoffelrose oder Hagebutte bekannt ist. Besonders in den kalten Regionen des östlichen Asiens beheimatet, ist (bot.) Rosa rugosa eine außerordentlich gesunde und winterharte Wildrose. In ihrem Heimatgebiet, das sich vom nördlichen China über Korea und bis nach Japan erstreckt, wächst sie in der Nähe der Küsten auf sandigen Böden. Bei uns in Deutschland ist Rosa rugosa auch als Sylter Rose oder als Dünenrose geläufig. Die Gärtner Lee und Kennedy (Hammersmith, GB) führten erste Exemplare der Rose bereits 1796 in Europa ein. Rund 20 Jahre später begann die vermehrte Züchtung, durch Kreuzungen entstanden neue Sorten aus der Apfelrose. Sowohl die Winterhärte als auch der herrliche Blütenduft sind die Besonderheiten von Rosa rugosa.

Blüte

Bereits ab dem Frühsommer beginnt die Zeit der vollen Blüte der Apfelrose. Die Blüten verströmen ihren intensiven Duft und locken Insekten an, die dem süßen Nektar nicht widerstehen können. Die Farben der Blüten reichen über die verschiedensten Nuancen von Purpur bis Rosa. Weiße, gelbe und rote Sorten sind durch Kreuzungen mit anderen Rosenarten entstanden und sorgen für farbliche Vielfalt. Die einfachen Blüten erreichen eine Größe von sechs bis zehn Zentimeter und stehen in kleinen Dolden zusammen. Die Blütezeit beginnt Ende Mai / Anfang Juni und dauert bis in den Herbst hinein an.

Frucht

Ab September zeigen sich die Rosensträucher von Rosa rugosa in einem ganz anderen Licht. Im Herbst werden aus den verblühten Blüten große Hagebutten. Die roten Früchte der Apfelrose eignen sich sowohl für dekorative Zwecke als auch für den Verzehr.

Wuchs und Pflege

Die Apfelrose wächst als buschiger Strauch, lässt sich aber auch gut in Form halten. Dafür sind regelmäßige Rückschnitte zu empfehlen. Um einen gleichmäßigen Wuchs zu fördern, ist das Ausdünnen und Entfernen alter Triebe ratsam, das gelegentlich vorzunehmen ist. Insgesamt ist Rosa rugosa absolut pflegeleicht und völlig anspruchslos. Düngergaben sind nicht nötig. Der Wuchs der Rose entwickelt sich ebenso in die Breite wie in die Höhe, daher sind etwa drei bis fünf Exemplare für die Fläche von einem Quadratmeter ausreichend. Schädlinge oder Blattkrankheiten sind bei dieser Wildrose nicht bekannt.

Blätter

Die Kartoffelrose oder Apfelrose trägt an ihren verholzenden Trieben ein glänzendes, dunkelgrünes Blattwerk. In der Länge erreichen die Blätter rund fünf Zentimeter. Unterseits sind sie in einem helleren Grün gefärbt. Während des Herbstes verlieren die Blätter die grüne Farbe und werden gelb. Auch in dieser Zeit bilden sie noch einen zierenden Blattschmuck.

Standort und Boden

Rosa rugosa liebt die Sonne und die Wärme. Daher bildet ein sonniger bis halbschattig gelegener Standort den einzigen Anspruch. Daneben ist die Apfelrose den Standort betreffend extrem anpassungsfähig. Die Apfelrose verträgt dank ihrer Herkunft die Salzluft der Küsten, starken Wind und sogar Sandschliff oder das zeitweilige Einsanden. Rosa rugosa ist die wohl widerstandsfähigste Rosenart gegenüber Salz. Zudem ist sie völlig robust gegenüber Hitze, Frost und Trockenheit.

Besonderheiten

Die Apfelrose lässt sich an fast jedem Standort kultivieren, solange sie ausreichend Sonnenschein genießt. Sie gedeiht auf sandigen Böden, benötigt keine Wasser- oder Düngergaben, ist völlig resistent gegenüber Krankheiten, Witterung und salzhaltiger Luft. Der Duft der Blüten ist unverkennbar und die einfachen Blüten stellen eine reiche Nahrungsquelle vieler Insekten dar. Sowohl die Blütenblätter als auch die Früchte lassen sich in der Küche zu vielen Köstlichkeiten verarbeiten.

Verwendung

Rosa Rugosa ist - dank ihrer Eigenschaft Ausläufer zu bilden - eine perfekte Bepflanzung, um den Garten abzugrenzen. Die robuste Apfelrose ist allerdings auch perfekt zum Bepflanzen von Wällen oder Böschungen. Da ihr auch Abgase nicht schaden und sie keinerlei Pflege benötigt, ist Rosa rugosa auch eine beliebte Variante für Autobahnabgrenzungen. Die Früchte und Blüten unbelasteter Pflanzen eignen sich zum Verzehr und dienen der Weiterverarbeitung. Aus den Blüten lässt sich ein duftintensives Rosengelee herstellen, aus den getrockneten Früchten entstehen Marmelade oder ein Vitamin-C reicher Hagebutten-Tee.

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